In der 1. Lesung aus dem Buch Exodus wird eine Szene aus der Wüstenwanderung des Volkes Israel geschildert. Das Volk murrt gegen Mose und beklagt sich, weil für Mensch und Vieh zu wenig Wasser vorhanden ist. Gott erhört den Hilferuf seines Dieners Mose und führt ihn zu einem Felsen am Horeb, aus dem er dann Wasser sprudeln lässt.
Sind wir im Moment auch wie das mürrische Volk, weil wir uns einschränken müssen? Mit Gottvertrauen, in gegenseitiger Solidarität und Verantwortung werden wir diese Krise durchstehen!
Die 2. Lesung bringt dazu noch einen weiteren überlebensnotwendigen Aspekt ein: Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Viele von uns verspüren wohl schon „Hunger und Durst“ nach dem Leib Christi, nach dem Wort Gottes. Wir sehnen uns nach der Begegnung in der Kirche und nach der sonntäglichen Feier, weil wir daraus Kraft für unseren Alltag schöpfen. Gerade das gemeinsame Durchstehen und Durchtragen und vor allem auch das Gebet sollen uns trotz räumlicher Entfernung enger miteinander und mit Gott verbinden.
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