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Während der Ferien von Pfarrer Franz-Josef Campidell betreut heuer Don Antony (Ajo) Kavalam unsere Seelsorgeeinheit. Er stammt aus dem Bundesstaat Kerala, einem Teil Indiens und wurde in Changanacherry geboren, wo er auch im Dezember 2014 von Erzbischof George Kocherry zum Priester geweiht wurde. Heuer ist Don Antony 38 Jahre alt geworden.

 

Seit vorigen September studiert er in Rom Moraltheologie an der Päpstlichen Akademie Alfonsiana. Nach der vierwöchigen Aushilfe bei uns kehrt er nach Rom zurück.

 

Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seinen Studien und danken ihm für sein Wirken in unserer Seelsorgeeinheit.

 

 

 

 

 

Nachdem es erstmals in der Geschichte ein Verbot für die öffentliche Feier von Gottesdiensten gegeben hat, dürfen wir nun wieder feiern! Die italienische Regierung und die Bischofskonferenz haben entschieden, dass ab dem 18. Mai Gottesdienste öffentlich gefeiert werden dürfen. Dabei gelten strenge Auflagen.

 

In unserer Seelsorgeeinheit haben die Verantwortlichen der einzelnen Pfarreien nun gemeinsam entschieden, wie konkret vorgegangen wird.

 

 

 

Von Manuela Erschbaumer

Der Glaube verbindet die Menschen mit Gott und untereinander.

Dieser Impuls spiegelt sich in den Lesungen und im Evangelium dieses Sonntags wider.

In der 1. Lesung aus der Apostelgeschichte hören wir von Philippus. Philippus war stark und konnte Jesus verkünden, sogar in einer nicht jüdischen Welt. Er hatte Erfolg. Die Menschen achteten auf seine Worte und sahen seine Wunder. Auch Petrus und Johannes geben die Fülle des Glaubens weiter. Die beiden unterstützen Philippus mit ihren Gebeten und ihrer Anwesenheit. Sie legten den Gläubigen die Hände auf und spendeten so den Hl. Geist. Den anderen stärken: dazu sind auch wir berufen. Das ist unsere christliche, aber auch eine menschliche Aufgabe. Helfen wir anderen im Glauben und auch in schwierigen Zeiten ihres Lebens? Verstehen wir uns als eine Gemeinschaft Christi?

Von Michael Mair

In den Lesungen und dem Evangelium vom fünften Sonntag der Osterzeit begegnen wir verschiedenen Zeichen, die Jesus beschreiben.

So ist in der zweiten Lesung das Bild des Steines, beschrieben. Jesus und seine frohe Botschaft wurde von den Menschen gering geschätzt und wie ein nutzloser Stein weggeworfen. Aber wie so oft im Leben hat er und seine Botschaft sich als grundlegend für die Gläubigen erwiesen und so ist er zum Eckstein geworden, also einem Element, das eine wichtige und tragende Rolle in einem Gebäude einnimmt.

 

 

 

Nachdem heuer auch keine Maiandachten gefeiert werden können, möchten wir ihnen hier eine zum Beten geben.

Sie können sie auch gerne weiterleiten, sie liegt außerdem in der Pfarrkirche auf.

 

 

 

Von Martin Fischer

Wir feiern bereits den vierten Sonntag der Osterzeit. Die Zeit vergeht, auch wenn die Wirtschaft steht.

Das heutige Evangelium handelt vom guten Hirten. Jesus erzählt ein einfaches Gleichnis.

Die Schafe, zur damaligen Zeit eine wichtige Versorgungsquelle, waren begehrt, sie hatten viele Feinde: Wölfe, Diebe, Räuber.

Dementsprechend wichtig und verantwortungsvoll war die Aufgabe des Hirten.

 Von Ute Terzer

Stellen sie sich vor, sie mühen sich einen ganzen Tag lang ab und am Ende des Tages müssen sie feststellen: alles umsonst, die ganze Plackerei war vergebens. Resignation und Frust machen sich breit, eigentlich hat man Lust alles hinzuschmeißen. In einem solchen Moment tut es gut, jemanden zu haben, der auf die Schulter klopft und ermutigt: „Probiere es noch einmal. Das schaffst du schon.“

 Von Evi Parteli

Die Lesungen und das Evangelium vom zweiten Sonntag der Osterzeit erzählen uns von der Gemeinschaft der frühen Christen.

Gleich zu Beginn der ersten Lesung aus der Apostelgeschichte hören wir, was die Gemeinde von Jerusalem damals zusammenhielt: die Lehre der Apostel, die Gemeinschaft, das Brotbrechen und die Gebete. Auch in der heutigen schwierigen Zeit erfahren wir die Gemeinschaft in der Familie. Und vor allem im Gebet sind wir einander nahe. Wir leben vom Glauben an Christus, den Auferstandenen. Dieser Glaube ist Staunen und Freude, Dank und Treue. Der Glaube lebt vom gemeinsamen Hören, vom Gotteslob und vom Gebet.

Von Pfarrer/Pfarrseelsorger Franz-Josef Campidell

Liebe Angehörige der Seelsorgeeinheit!

Wieder steht eine neue, schöne Osterkerze in unseren Pfarrkirchen, in „normalen“ Zeiten in der Osternacht gesegnet und besungen durch das Osterlob, das Exsultet. Die fünf Punkte erinnern an die fünf Wunden. Auch als Auferstandener ist Jesus gekennzeichnet mit den Wunden. Denn der Auferstandene ist auch der Gekreuzigte – und umgekehrt. Das Alpha und das Omega erinnern uns daran, dass Jesus Christus der Anfang und das Ende ist, ja die Welt umspannt, umfasst. So wie momentan das Corona-Virus die Welt umspannt, also global viele Todesopfer fordert und Leid verursacht. Doch seit der Auferstehung Jesu ist uns vor Augen geführt worden, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern dass das Leben stärker ist als der Tod. So kann es eine österliche Botschaft sein, dass auch wir gestärkt aus dieser momentanen Krise hervorgehen, wieder aufstehen, auf-er-stehen aus der derzeitigen Situation.

 

 

Am Sonntag 17. Mai Hl. Messe um  10.00 Uhr  hier!

 

Die Nummern der Gottesloblieder der Hl. Messe vom 17. Mai zum Mitsingen:

 

Eröffnung Nr. 329/1,3,4 „Das ist der Tag, den Gott gemacht“

Gloria Nr. 728 „Mit reinen Lippen“

Antwortpsalm Nr. 643/3 „Jubelt dem Herrn, alle Lande“

Ruf vor dem Evangelium Nr. 174/8 „Halleluja“

Gabenbereitung Nr. 765/1 „Schau auf unsre Gaben“ + Nr. 766/2 „Che possiamo offrirti“

Sanctus Nr. 773 „Heilig, heilig, heilig! Jubelnd singen’s Engelchöre“

Danklied Nr. 389/1,3 „Dass du mich einstimmen lässt“

 

 

Gott wartet wie immer auf dich!