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Von Pfarrer/Pfarrseelsorger Franz-Josef Campidell

Liebe Angehörige der Seelsorgeeinheit!

Wieder steht eine neue, schöne Osterkerze in unseren Pfarrkirchen, in „normalen“ Zeiten in der Osternacht gesegnet und besungen durch das Osterlob, das Exsultet. Die fünf Punkte erinnern an die fünf Wunden. Auch als Auferstandener ist Jesus gekennzeichnet mit den Wunden. Denn der Auferstandene ist auch der Gekreuzigte – und umgekehrt. Das Alpha und das Omega erinnern uns daran, dass Jesus Christus der Anfang und das Ende ist, ja die Welt umspannt, umfasst. So wie momentan das Corona-Virus die Welt umspannt, also global viele Todesopfer fordert und Leid verursacht. Doch seit der Auferstehung Jesu ist uns vor Augen geführt worden, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern dass das Leben stärker ist als der Tod. So kann es eine österliche Botschaft sein, dass auch wir gestärkt aus dieser momentanen Krise hervorgehen, wieder aufstehen, auf-er-stehen aus der derzeitigen Situation.

 

 

Am Sonntag 17. Mai Hl. Messe um  10.00 Uhr  hier!

 

Die Nummern der Gottesloblieder der Hl. Messe vom 17. Mai zum Mitsingen:

 

Eröffnung Nr. 329/1,3,4 „Das ist der Tag, den Gott gemacht“

Gloria Nr. 728 „Mit reinen Lippen“

Antwortpsalm Nr. 643/3 „Jubelt dem Herrn, alle Lande“

Ruf vor dem Evangelium Nr. 174/8 „Halleluja“

Gabenbereitung Nr. 765/1 „Schau auf unsre Gaben“ + Nr. 766/2 „Che possiamo offrirti“

Sanctus Nr. 773 „Heilig, heilig, heilig! Jubelnd singen’s Engelchöre“

Danklied Nr. 389/1,3 „Dass du mich einstimmen lässt“

 

 

Gott wartet wie immer auf dich!

Von Annelies und Martin Gruber

Am späten Abend des Karsamstag beginnt der wichtigste Gottesdienst des Jahres, die Feier der Osternacht, in der Christen die Auferstehung Jesu feiern.

Am Beginn der Nachtwache, entzündet die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde die Lichter, in deren Schein sie die Heilstaten Gottes in den Lesungen hört und sich in Gesang und Gebet zu eigen macht. Das große Danklied des Exultet schlägt den großen inhaltlichen Bogen über die gesamte Osternacht: von der Chaosnacht am Anbeginn der Schöpfung, über die Nacht des Pascha-Lammes und des Auszugs der Israeliten aus Ägypten, über die Nacht von Leiden und Tod Jesu Christi, in die wir durch die Taufe hineingenommen sind, bis dereinst zur letzten Nacht, in der Christus als Morgenstern wiederkehrt, um uns heimzuholen zum Vater.

Von Ingrid Dissertori

Kreuz, du Siegeszeichen?

In diesen Tagen haben viele Menschen Angst. Unsere Zukunft ist unsicher, wir hören und sehen Schreckensnachrichten von zahllosen Toten und wissen nicht, wie die Menschheit aus dieser Krise wieder gerettet werden kann. Durch Medien und soziale Netzwerken sind wir nahe dran am Leid von vielen und an den Bildern des Schreckens.

 

Von Reinhilde Genta

Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Fragt Jesus die Jünger. Er fragt auch uns.
Drei Gedanken dazu:

Die Fußwaschung Jesu ist eine Offenbarung. In dieser symbolträchtigen Handlung zeigt Jesus sein tiefstes Wesen, sein Innerstes: Er will ganz Gott und den Menschen dienen. Er bückt sich hinunter und vollzieht einen niedrigen Dienst, indem er den Jüngern die staubigen, dreckigen Füße wäscht. Ein Sklavendienst, für den er sich nicht zu gut ist.

Die radikal gelebte Liebe zu Gott und den Menschen, das Dasein für andere ist der tiefste Wesenszug seiner Person, das Charakteristische seines Lebens. Diese Haltung und Lebenspraxis leuchtet auf beim Abendmahl, wenn er sagt: „Mein Leib – für euch, mein Blut – für euch“, und sie gipfelt im elenden Sterben am Kreuz – für uns!“
Fußwaschung, Abendmahl und Kreuzestod liegen auf ein und derselben Linie. Und in der Auferstehung bestätigt Gott diesen Jesus und seinen Weg, offenbart sich Gott selbst als der Gott, von dessen Liebe uns nichts, nicht einmal der Tod, trennen kann.

 Von Brigitte Giovanazzi

Die ganz Welt in Quarantäne, das öffentliche und auch das religiöse Leben nahezu ausgesetzt. Wir befinden uns zweifelsohne in einer herausfordernden Zeit. Und jetzt: Spurensuche? In diesem ganzen Wirrwarr danach fragen, was uns Gott damit sagen will?

Nun fordert mich die Auseinandersetzung mit dem möglichen eigenen Sterben dazu auf, den Glauben an Gott, der ewiges Leben verheißt, noch einmal ganz anders, intensiver, zu erleben. Der Palmsonntag soll uns an Jesu Einzug in die Stadt Jerusalem vor 2000 Jahren erinnern.

Kreuzwegandachten in der Pfarrkirche Tramin

 

Am Herz-Jesu-Freitag, 3.4.2020 um 15.00 Uhr und am Karfreitag, 10.4.2020 um 10.00 Uhr findet in der Pfarrkirche von Tramin, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, jeweils eine Kreuzwegandacht statt. Wir beten dabei besonders für die sterbenden, kranken und einsamen Menschen und für den selbstlosen und lebensnotwendigen Einsatz der Ärzte und des Pflegepersonals in den Krankenhäusern und Altenheimen.

ALLE sind eingeladen zu Hause mit zu beten, (GL. Nr. 683, Rosenkranz oder ein anderes Gebet) Bitte nehmt euch ein wenig Zeit und Ruhe dazu, zündet dabei als äußeres Zeichen auch ein Kerze an und lasst so eine eine große und starke Gebetsgemeinschaft entstehen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Kurtatscherinnen und Kurtatscher!

 

In dieser besonderen Zeit wollen wir uns bewusst unter den Schutz unserer schmerzhaften Muttergottes stellen.

Stellvertretend für die ganze Gemeinde werden am Freitag, 3. April um 16.00 Uhr Pfarrseelsorger Franz-Josef Campidell und die Pfarrverantwortliche Brigitte Schiefer vor das Gnadenbild in der Pfarrkirche treten und um die Fürsprache der Muttergottes bitten.

Die Kirchenglocken laden uns alle ein, uns zuhause dem Gebet anzuschließen.

 

Der Pfarrgemeinderat Kurtatsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Alter von 83 Jahren ist am Samstag, 28. März in Montan Hochw. Anton Matzneller verstorben. Matzneller stammte aus Aldein. Bis vor kurzem war Matzneller Seelsorger in Penon. Er wohnte zuletzt im Altersheim in Montan.

Weiteres zu seinem Leben hier.

 

Bereits am Freitag verstarb Hochw. Heinrich Kamelger, Er wurde am 12. Juli 1934 in Niederdorf geboren und am 29. Juni 1975 in Brixen zum Priester geweiht. Zwischen 1975 und 1983 wirkte er als Kooperator unter anderm in Kurtatsch. Von 1979 bis 1989 war er zudem Pfarrer in Fennberg und von 1983 bis 1987 auch Kurat in Graun und Penon.

 

Am Sonntag verstarb Alt-Dekan Erwin Raffl. Er war unter anderem 15 Jahre lang Pfarrer in Kaltern und Dekan von Kaltern-Tramin. Er starb an den Folgen eines Sturzes. Er ist der sechste Geisltiche, der seid Beginn der Corona-Krise gestorben ist.

 

 

 

 Von Ancilla Lechner

Die Schriftlesungen vom 5. Fastensonntag sind sehr aktuell. Es ist vom Tod die Rede, von Leid, von Hoffnungslosigkeit. Menschen mussten und müssen immer wieder traurige Erfahrungen machen. Sie erleben, dass liebe Menschen sterben, sie erfahren die eigene Endlichkeit. Und genau in diesen Momenten treten – oft ganz unerwartet –auch immer wieder Menschen mit einer frohen Botschaft auf.