Wir verwenden Cookies, um Ihnen eine gute Nutzererfahrung zu bereiten. Außerdem werden auch Cookies von Dritten verwendet. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen in der Cookie Policy

You have declined cookies. This decision can be reversed.

You have allowed cookies to be placed on your computer. This decision can be reversed.

  • Sommer 05
  • Sommer 07
  • Sommer 04
  • Sommer 03
  • Sommer 01
  • Sommer 02
  • Sommer 06

 

 

 

Nachdem heuer auch keine Maiandachten gefeiert werden können, möchten wir ihnen hier eine zum Beten geben.

Sie können sie auch gerne weiterleiten, sie liegt außerdem in der Pfarrkirche auf.

 

 

 

Von Martin Fischer

Wir feiern bereits den vierten Sonntag der Osterzeit. Die Zeit vergeht, auch wenn die Wirtschaft steht.

Das heutige Evangelium handelt vom guten Hirten. Jesus erzählt ein einfaches Gleichnis.

Die Schafe, zur damaligen Zeit eine wichtige Versorgungsquelle, waren begehrt, sie hatten viele Feinde: Wölfe, Diebe, Räuber.

Dementsprechend wichtig und verantwortungsvoll war die Aufgabe des Hirten.

 Von Ute Terzer

Stellen sie sich vor, sie mühen sich einen ganzen Tag lang ab und am Ende des Tages müssen sie feststellen: alles umsonst, die ganze Plackerei war vergebens. Resignation und Frust machen sich breit, eigentlich hat man Lust alles hinzuschmeißen. In einem solchen Moment tut es gut, jemanden zu haben, der auf die Schulter klopft und ermutigt: „Probiere es noch einmal. Das schaffst du schon.“

 Von Evi Parteli

Die Lesungen und das Evangelium vom zweiten Sonntag der Osterzeit erzählen uns von der Gemeinschaft der frühen Christen.

Gleich zu Beginn der ersten Lesung aus der Apostelgeschichte hören wir, was die Gemeinde von Jerusalem damals zusammenhielt: die Lehre der Apostel, die Gemeinschaft, das Brotbrechen und die Gebete. Auch in der heutigen schwierigen Zeit erfahren wir die Gemeinschaft in der Familie. Und vor allem im Gebet sind wir einander nahe. Wir leben vom Glauben an Christus, den Auferstandenen. Dieser Glaube ist Staunen und Freude, Dank und Treue. Der Glaube lebt vom gemeinsamen Hören, vom Gotteslob und vom Gebet.

Von Pfarrer/Pfarrseelsorger Franz-Josef Campidell

Liebe Angehörige der Seelsorgeeinheit!

Wieder steht eine neue, schöne Osterkerze in unseren Pfarrkirchen, in „normalen“ Zeiten in der Osternacht gesegnet und besungen durch das Osterlob, das Exsultet. Die fünf Punkte erinnern an die fünf Wunden. Auch als Auferstandener ist Jesus gekennzeichnet mit den Wunden. Denn der Auferstandene ist auch der Gekreuzigte – und umgekehrt. Das Alpha und das Omega erinnern uns daran, dass Jesus Christus der Anfang und das Ende ist, ja die Welt umspannt, umfasst. So wie momentan das Corona-Virus die Welt umspannt, also global viele Todesopfer fordert und Leid verursacht. Doch seit der Auferstehung Jesu ist uns vor Augen geführt worden, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern dass das Leben stärker ist als der Tod. So kann es eine österliche Botschaft sein, dass auch wir gestärkt aus dieser momentanen Krise hervorgehen, wieder aufstehen, auf-er-stehen aus der derzeitigen Situation.

 

 

Am Sonntag 17. Mai Hl. Messe um  10.00 Uhr  hier!

 

Die Nummern der Gottesloblieder der Hl. Messe vom 17. Mai zum Mitsingen:

 

Eröffnung Nr. 329/1,3,4 „Das ist der Tag, den Gott gemacht“

Gloria Nr. 728 „Mit reinen Lippen“

Antwortpsalm Nr. 643/3 „Jubelt dem Herrn, alle Lande“

Ruf vor dem Evangelium Nr. 174/8 „Halleluja“

Gabenbereitung Nr. 765/1 „Schau auf unsre Gaben“ + Nr. 766/2 „Che possiamo offrirti“

Sanctus Nr. 773 „Heilig, heilig, heilig! Jubelnd singen’s Engelchöre“

Danklied Nr. 389/1,3 „Dass du mich einstimmen lässt“

 

 

Gott wartet wie immer auf dich!

Von Annelies und Martin Gruber

Am späten Abend des Karsamstag beginnt der wichtigste Gottesdienst des Jahres, die Feier der Osternacht, in der Christen die Auferstehung Jesu feiern.

Am Beginn der Nachtwache, entzündet die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde die Lichter, in deren Schein sie die Heilstaten Gottes in den Lesungen hört und sich in Gesang und Gebet zu eigen macht. Das große Danklied des Exultet schlägt den großen inhaltlichen Bogen über die gesamte Osternacht: von der Chaosnacht am Anbeginn der Schöpfung, über die Nacht des Pascha-Lammes und des Auszugs der Israeliten aus Ägypten, über die Nacht von Leiden und Tod Jesu Christi, in die wir durch die Taufe hineingenommen sind, bis dereinst zur letzten Nacht, in der Christus als Morgenstern wiederkehrt, um uns heimzuholen zum Vater.

Von Ingrid Dissertori

Kreuz, du Siegeszeichen?

In diesen Tagen haben viele Menschen Angst. Unsere Zukunft ist unsicher, wir hören und sehen Schreckensnachrichten von zahllosen Toten und wissen nicht, wie die Menschheit aus dieser Krise wieder gerettet werden kann. Durch Medien und soziale Netzwerken sind wir nahe dran am Leid von vielen und an den Bildern des Schreckens.

 

Von Reinhilde Genta

Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Fragt Jesus die Jünger. Er fragt auch uns.
Drei Gedanken dazu:

Die Fußwaschung Jesu ist eine Offenbarung. In dieser symbolträchtigen Handlung zeigt Jesus sein tiefstes Wesen, sein Innerstes: Er will ganz Gott und den Menschen dienen. Er bückt sich hinunter und vollzieht einen niedrigen Dienst, indem er den Jüngern die staubigen, dreckigen Füße wäscht. Ein Sklavendienst, für den er sich nicht zu gut ist.

Die radikal gelebte Liebe zu Gott und den Menschen, das Dasein für andere ist der tiefste Wesenszug seiner Person, das Charakteristische seines Lebens. Diese Haltung und Lebenspraxis leuchtet auf beim Abendmahl, wenn er sagt: „Mein Leib – für euch, mein Blut – für euch“, und sie gipfelt im elenden Sterben am Kreuz – für uns!“
Fußwaschung, Abendmahl und Kreuzestod liegen auf ein und derselben Linie. Und in der Auferstehung bestätigt Gott diesen Jesus und seinen Weg, offenbart sich Gott selbst als der Gott, von dessen Liebe uns nichts, nicht einmal der Tod, trennen kann.

 Von Brigitte Giovanazzi

Die ganz Welt in Quarantäne, das öffentliche und auch das religiöse Leben nahezu ausgesetzt. Wir befinden uns zweifelsohne in einer herausfordernden Zeit. Und jetzt: Spurensuche? In diesem ganzen Wirrwarr danach fragen, was uns Gott damit sagen will?

Nun fordert mich die Auseinandersetzung mit dem möglichen eigenen Sterben dazu auf, den Glauben an Gott, der ewiges Leben verheißt, noch einmal ganz anders, intensiver, zu erleben. Der Palmsonntag soll uns an Jesu Einzug in die Stadt Jerusalem vor 2000 Jahren erinnern.