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Von Meinrad Oberhofer

Nachdem Saul als König von Israel abgesetzt wurde, schickte Gott den Propheten Samuel um den neuen König zu salben. Damals diente die Salbung der Könige und Priester als deren Beglaubigung und Nachweis.

Von den acht Söhnen Isais wählte Gott den Jüngsten aus, den Unerfahrensten, den, der gerade die Schafe hüten musste. Schafe hüten galt damals in Israel als minderwertige Arbeit. Aber nicht Gestalt und Ansehen der Kandidaten waren für Gott wichtig, sondern das Herz. Gott sieht nämlich nicht auf das, was der Mensch durch seine Augen sieht, sondern das innerste Wesen des Menschen. Gott sieht unser Herz.

Auch hier hat Gott nicht das Äußere bewertet, sondern das Innerste im Menschen gesehen und deshalb David ausgesucht. Samuel wurde also beauftragt David zum König zu salben; zur Verwunderung der ganzen Sippe. Und der Geist des Herrn war über David von diesem Tag an.

Wir Menschen lassen uns manchmal vom Auftreten einer Person täuschen. Gott wählt nach dem Herzen. Der Geist Gottes ruht auf dem, der sein Leben nach Gott ausrichtet.

Wonach richten wir unser Leben aus?

Durch den Glauben an Gott seid ihr Licht geworden, lebt also als Kinder des Lichts, sagt der Apostel Paulus zu den Ephesern. Nicht der Mensch selbst ist Licht, sondern durch die Gnade Gottes wird er zum Licht. Das Licht bringt Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Das sind die Früchte der Lichts. Die Finsternis kann keine Frucht bringen.

Licht sein heißt, für andere da zu sein, sich um Einsame, Kranke und Alleinstehende zu kümmern. Wenn jemand durch Gott zum Licht geworden ist, so muss dieses Licht für andere leuchten. Es muss Hoffnung und Zuversicht ausstrahlen.

Bemühen wir uns also Licht für unsere Mitmenschen zu sein und nehmen wir uns ein Beispiel an allen Krankenschwestern, Krankenpflegern, Ärztinnen und Ärzten, welche in dieser schwierigen Zeit alle Kranken begleiten und begleiten werden, und somit zum Licht für ihre Mitmenschen geworden sind.

 

Jesus heilt einen Mann, der von Geburt an blind war. Er will damit zeigen, wie Gottes Wirken das Leben eines Menschen verändern kann. Jesus nahm sich seiner an, strich ihm einen Teig aus Speichel und Erde auf die Augen und schickte ihn anschließend zum Teich Schiloach, damit er sich dort wasche. Der Blinde tut was Jesus ihm befohlen hat und kann plötzlich wieder sehen. Das sorgt für großes Aufsehen, aber die Pharisäer, die sogenannten Hüter des Glaubens, glauben ihm dennoch nicht und jagen ihn aus der Synagoge hinaus. Obwohl sie Zeugen des Geschehenen sind, glauben sie nicht an Jesus. Sie halten an ihren Gesetzen fest und sind verschlossen für seine Taten. Sie sehen und bleiben dennoch blind für Jesu Liebe zum Nächsten, blind für das Licht. Sie erfinden allerlei Ausreden um Jesus nicht glaubhaft zu machen.

Jesus fragt schließlich den Geheilten: Glaubst du an den Menschensohn?“. Als dieser erfährt, wer Jesus ist, sagt er: Ja Herr, ich glaube.“ Nun erkennt der Sehendgewordene Jesus als das wahre Licht. Erst jetzt ist für Jesus die Heilung abgeschlossen.

Die Pharisäer haben diese Chance vertan. Und wir? Glauben wir? Erkennen wir das Licht?

 

Einen weiteren Sonntagsgedanken finden sie hier. Weitere Gedanken finden sie hingegen hier.