Wir verwenden Cookies, um Ihnen eine gute Nutzererfahrung zu bereiten. Außerdem werden auch Cookies von Dritten verwendet. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen in der Cookie Policy

You have declined cookies. This decision can be reversed.

You have allowed cookies to be placed on your computer. This decision can be reversed.

  • Fasten 06
  • Fasten 02
  • Fasten 04
  • Fasten 03
  • Fasten 05
  • Fasten 01
  • Fasten 07

Die Kirche der Pfarrei Margreid ist der Hl. Gertrud v. Nivelles geweiht.

Gertrud war die Tochter Pippin I., sie wurde Äbtissin des von ihrer Mutter gegründeten Klosters zu Nivelles in Brabant, Belgien. Sie zeichnete sich dadurch aus, dass sie die Bibel gut kannte, den Gottesdienst förderte und in hervorragender Weise die Nächstenliebe übte. So wurde Gertud zur Patronin von Reisenden, Herbergen, Hospizen, Spitälern  und Fremden-Friedhöfen. Weil sie auch um Schutz vor schädlichen Nagern angerufen wurde, ist sie oft mit einer Maus dargestellt.

 

Bevor Margreid eine eigene Kirche hatte, unterstand es der Pfarrei von St. Florian jenseits der Etsch.

 

 

 

 

 

 

Lourdeskirche werden Kirchen und Kapellen genannt, die das Patrozinium Unserer lieben Frau in Lourdes tragen. Der Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes ist am 11. Februar.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Lourdesgrotten oder Lourdeskapellen auf Kirchhöfen oder als Flurdenkmal an einer Wegkreuzung, am Feldrand oder im Wald errichtet. So auch in hier im Jahr 1908.

 

 



Auf Initiative von Pfarrer Steck wurde in der Nähe des Nordportals der Pfarrkirche eine Lourdeskapelle gebaut. Die Pläne dafür entwarf Baumeister Ferdinand Mungenast, der schon den neuromanischen Kirchturm für die St. Nikolauskirche in Kaltern, und die Kirchen vom Kloster Mariengarten in St. Pauls und von Frangart geplant hatte.
Die Kapelle hat vier Rundbögenfenster, zwei davon in der Apsis.

 

 



1970 wurde die Kapelle restauriert und 2014 erhielt sie einen neuen Anstrich.
Lourdesgrotten stellen wichtige Objekte lokaler Wallfahrten dar.

 

 

Als zweite Kirche im Dorf ist die Marienkapelle am Kreuzweg zu nennen, die 1699 von den Edlen Herren von Gaun erbaut wurde. Sie ist ein achteckiger Kuppelbau.  Der Barockaltar trät ein Mariahimmelfahrts-Bild. Diese Marienkapelle am unteren Ende des Dorfkerns an der Weinstraße gelegen, dient heute als „Station“ bei Bittprozessionen und zur Aufbahrung von Verstorbenen.