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So ähnlich empfinde ich die Situation der Apostel im heutigen Evangelium. Nach einer langen Nacht mit ihrem erfolglosen Fischfang ist da ein fremder Mann, der sie aufruft, die Netze nochmals auszuwerfen. Sie, die alten Experten, tun es wider alle Vernunft, denn sie wissen: am Morgen ist eigentlich nichts zu fangen. Ihr Vertrauen wird belohnt und sie kehren mit vollen Netzen zurück.

Jesus begegnet den Jüngern bei der alltäglichen Arbeit, beim Fischfang. In diesen oftmals wohl kargen Alltag waren die Jünger nach dem Tod Jesu zurückgekehrt, ängstlich, enttäuscht und frustriert. Auch wir heute kennen solchen Alltag: vor Corona waren es noch die vielen Termine, über die gestöhnt wurde, während der Corona-Zeit sind es für viele die Isolation, Unsicherheit, Ängste. Egal ob vor, während oder nach Corona-Zeiten Sorgen und Nöte gehören neben allen Freuden immer auch zu unserem Leben, lassen uns resignieren, belasten und nehmen uns Kraft.

Johannes 21,1-19 kann aber Mut machen. Jesus ist über den Tod hinaus den Menschen nahe, im Alltag, nicht sichtbar, sondern im Verborgenen, als unbekannter Mann am Ufer. Die Apostel lassen sich auf diese Begegnung ein. Sie werfen die Netze am Morgen nochmals aus. Diese Begegnung ermutigt die Apostel Neues auszuprobieren. Sie erleben, mitten im mühevollen Alltag gibt es neue Anstöße zum Leben, zu einer anderen, ungewohnten Sicht der Dinge – oft von unerwarteter Seite, wie von jenem unbekannten Mann am Ufer.

Das Evangelium des 3. Sonntag der Osterzeit spricht vom Leben, von Zuversicht, von Neuanfang. Ostern leuchtet mitten im Alltag mit der Botschaft auf: du bist nicht allein. Jesus begegnet dir in deinem Alltag – unvermutet und unerkannt, in einem aufmunternden Wort, in einem Menschen, der dir auf die Schulter klopft, der an dich glaubt. Er eröffnet neue Perspektiven, ermutigt Neuanfänge zu setzen, Neues auszuprobieren und nicht aufzugeben – sich selbst nicht und andere auch nicht.

 

Weitere Gedanken:

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