Der hochgotische Altarraum ist vollständig mit Fresken geschmückt. Diese stammen aus den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts. Der abgebildete Ausschnitt befindet sich an der südlichen Wand des Altarraumes.
Im oberen Abschnitt ist die Darstellung des Jüngsten Gerichts zu erkennen. Links weist ein Engel den Gerechten den durch die Himmelspforte, rechts hingegen sind die Sünder zu sehen, die vom Höllenschlund verschlungen werden. Darüber (im nebenstehenden Bild nicht zu sehen) thront beim Weltgericht Christus in der Mandorla.
Das Hauptmotiv stellt etwas drastisch das Martyrium der Kirchenpatrone dar. Dabei wird die Heilige Julitta gegeißelt und enthauptet während ihr Sohn Quirikus schießlich leblos am Ende der Treppe liegt.
An der Nordwand sind die Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung Jesu Christi abgebildet.
Im Altarraum befinden sich noch weitere, unterschiedlich gut erkennbare Fresken. Sie stammen von unterschiedlichen Künstlern, die Urheberschaft ist nicht eindeutig.