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Man nimmt an, dass spätestens seit dem 16. Jahrhundert vier Glocken die Gläubigen zur Heiligen Messe einluden: die Große, die Weinglocke, die Salveglocke und die kleine Glocke. Die "Große" fiel beim Läuten zu Allerheiligen 1724 vom Turm herunter und musste neu gegossen werden. Seitdem trägt sie eine neue Inschrift "Durch grosse Hitz des Feuers bin ich geflossen Josef Grassmayer hat mich gegossen" und die Jahreszahl 1726. Laut ihrer Inschrift stammt auch unsere älteste Glocke aus jener Zeit: das Totenglöckchen, im Volksmund "Zügenglöcklein" genannt. Es trägt die Jahreszahl 1713 und kündet heute noch allen Dorfbewohnern von einem neuen Todesfall. Während des 1. Weltkrieges, im Jahre 1917, wurden die fünf mittleren Glocken kriegerischen Zwecken zugeführt. Sie wurden erst zehn Jahre später, im Herbst 1927, ersetzt. Allerdings tragen nun die fünf neuen Glocken neben den religiösen Inschriften auch noch faschistische Zeichen.

Nachdem die Glocken von verschiedenen Glockengießern stammen, klingen sie auch unterschiedlich. Die Große klingt etwas oberhalb von c´, die zweite bei d´, die dritte bei e´, dann kommt fis´, g´, a´und c´´.